Tag 50: Und schon sind 4 Wochen vorbei. Die Zeit in Tasmanien war sehr schön. Hier ein paar Details: Von den 4 Wochen habe ich 3 Wochen in meinem Zelt verbracht, Tagestemperaturen waren meistens etwa um die 20 Grad. Es gab aber insgesamt 5 Tage mit 24 bis 29 Grad Celsius. Es ist an den meisten Tagen windig gewesen. Oft auch stürmisch und böig, was das schlafen im Zelt an offenen Stellen unmöglich machte. Das Leitungswasser ist nicht nur gechlort, sondern auch mit dem toxischem/hochgiftigem Industrieabfall Fluorid versetzt. Wer immernoch glaubt, es sei gut für die Zähne, sollte in dieser Materie die wissenschaftlichen Studien genauer ansehen. Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sagt, es sei nicht abschliessend geklärt, ob es überhaupt etwas bringt (für die Zähne). Die Giftigkeit ist dieselbe wie Arsen und Blei bei 1 ppm. Aber entscheidet bitte selber. Deutsches Leitungswasser ist übrigends nicht mit Fluorid versetzt.
Nachtrag: Hier ein Link zu einer Neuseeländische Initiative gegen Fluorid mit Begründungen und Quellenangaben.
Klick mich…. Fluoridfree New Zealand
Den besten Kaffee habe ich an der Bücherei/Glenorchy bekommen zu einem normalem Preis. Außerdem gab es hier freies W-Lan mit sehr guter Geschwindigkeit und im inneren der Bücherei etwa 16 Computer mit kostenlosem Zugang zum Internet, jedoch mit zeitlicher Begrenzung. Maximales Downloadvolumen lag bei 500 MB pro Nutzer. Dies kann man aber auch umgehen. Fragt mich aber hier bitte nicht, Wie!? Die Luft in Australien und Tasmanien ist qualitativ eine der saubersten auf der Welt. Aber, die Autos hier blasen richtig viel Dreck in die Luft. Viele Autos sind großmotorisch und nicht gerade sparsam im Verbrauch. Oft sind diese Autos auch nicht notwendig. So ist die Autogesellschaft eben geformt in Australien. Aber es wandelt sich auch. Auf den Straßen außerhalb Hobarts gibt es leider viele tote Tiere zu sehen. Je nach Zustand des Kadavers hält man besser die Luft an, während man vorbei fährt.
Übrigends habe ich in der Stadt kein Sightseeing gemacht. Es hat mich einfach nicht interessiert.
Alles was Geld kostet muss so gut es geht vermieden werden! Essen… nicht! Das ist auch ziemlich teuer hier. Sobald man etwas gutes Kochen will und frische Zutaten braucht, wird es teuer. Paprika zum Beispiel 7,50 Euro pro Kilo; Knollensellerie 3,50 Euro das Stück; Edamer/Gouda 5 Euro für 200 bis 250 Gramm, Camenbert 100 Gramm ab 2 Euro. Ungarische Salami, welche unserer normalen Haussalami am nächsten kommt etwa 2 Euro pro 100 Gramm. Mozzarella (bestes Preis-Leistungsverhältnis) 500 Gramm 4,50 Euro; 1 Flasche Sprudel 1,25l für 50 Eurocent; 1,5l stilles Wasser 50 Eurocent; Wassermelone 2 Euro pro Kilogramm; Galiamelone 4 Euro das Stück. 12 Eier Freiland 3 Euro; Weiteres zu Fleischpreisen kann ich euch nicht sagen als Vegetarier.
Meine Ausgaben belaufen sich bei 4 Wochen und 3 Tagen auf etwa 1250 Australische Dollar. Davon entfallen 165 Dollar auf Wanderstöcke, 100 Dollar auf eine Daunenjacke, 40 Dollar auf ein Longsleeve Functionsshirt, 36 Dollar auf einen Kompass, 25 Dollar auf eine 0,6l Trinkflasche, Pfeife und Umweltfreundliches Waschmittel. 13 Dollar für eine 16 GB Mircro Sd-Karte, 7 Dollar für neue Kopfhörer, 6 Dollar ein leichtes kleines Kissen. Der Rest ging überwiegend für Essen drauf. Und ein Geschenk für Yanling für 25 Dollar. Sie treffe ich auf Fidschi und wir reisen zusammen nach Kuata Island. Anschließend fliegen wir am gleichen Tag getrennt nach Christchurch.
Hier in Glenorchy habe ich mich am Ende relativ heimisch gefühlt.
Erste Kontakte sind geknüpft und diesen Stadteil von Hobart habe ich gut kennengelernt. Über das Nachtleben habe ich allerdings keine Ahnung. Alkohol habe ich gar keinen Konsumiert. Dies werde ich auch beibehalten. Mein Ziel sind 6 Monate frei von allem. Und dann mal sehen ob ich es nochmal zu gegebenen Anlässen konsumieren werde. Ein klarer Kopf, mehr noch ein klares Bewusstsein bereitet mir sehr viel Freude und ich spüre das Leben dann besonders intensiv!
Den Mount Wellington habe ich mehrere male bestiegen. Davon 2 mal bis zur Spitze (1x mit 13 Kilogramm Gepäck rauf und runter, 6,5 Stunden; 1300 Höhenmeter; 20 Kilometer) und 3 mal bis auf 1000 Meter Höhe an das sogenannte „Chalet“ Häuschen und mehrere male zum Wasser holen auf Höhen zwischen 400 und 600 Metern Höhe. Hier am Mount Wellington habe ich auch meine erste australische Schlange gesehen, eine schwarze Tigersnake. Diese kann innerhalb von Minuten zum Tode führen bei einem Biss. Ich lief einen halben Meter an ihr vorbei. Sie sonnte sich an einer Felspassage direkt neben dem „Weg“ etwa 30 Zentimeter unterhalb. Meinem Schwager ist sie aufgefallen, nachdem wir schon 3 Meter an ihr vorbei gelaufen waren. Wallabys springen hier herum, jede Menge Geckos verschiedener Größen, Blutegel (vor allem bei Regen), 2 cm lange Waldameisen, penetrante Mücken, eine schöne Flora und Fauna und vieles mehr. Schade, daß es schon vorbei ist aber ich freue mich auf das was kommt! Die Zeit auf Fidschi werde ich zur Erholung verwenden. Etwas Sport werde ich aber schon betreiben. Hoffentlich klappt es, einen Tauchgang zu absolvieren. Ansonsten viel Schnorcheln und baden. In Neuseeland werde ich mich nach dem Roadtrip einigen weiteren Tage der Vorbereitung dann auf meinen „Great Walk“ machen, meine große erste Wanderung. Ich hoffe, es kommt nichts dazwischen. Aber da beschleicht mich schon so ein Gefühl…


Hallo Manu!
Ich warte schon seit Tagen auf den neuen Reisebericht! Der Tigersnake möchte ich nicht begegnen! Auch große Pythons sehen ich lieber im Fernsehen, wenn ein schöner Bericht im TV kommt. Tasmanien hat mir gut gefallen! Jetzt geht es mit Yangling auf die Fidschi Inseln! Hoffe, Du hast Dich gut auf den Great Walk in Neuseeland vorbereitet! Nach dieser Abenteuerreise kannst Du ein Buch schreiben und ich möchte es mit Widmung! Du machst was aus Deinem Leben! Ich begleite Dich auf Deiner Reise!
Keep in touch!
Dein alter Freund Declan
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