Tag 66: Ich finde gerade noch etwas Zeit, diesen kurzen Blogeintrag zu schreiben. Mit Yanni habe ich nach Fidschi noch einen Roadtrip gemacht. Gestartet sind wir in Christchurch. Die Landung war sehr hart. Ich hatte nach der Landung Herzklopfen. Ich hatte keine Angst, aber der Pilot musste die Maschine wohl bewusst hart aufsetzen. Neuseeland ist allgemein sehr windig. Ich und Yanni sind getrennt geflogen. Wir haben uns am Flughafen dann jedoch wieder getroffen, den Mietwagen abgeholt und sind anschließend einkaufen gegangen. Selbstverpflegung war unsere Devise. In Christchurch waren an manchen Stellen noch die Schäden des Erdbebens von 2011 sichtbar.

Am nächsten Tag sind wir von Christchurch nach Hokitika via den Arthurs Pass gefahren. Einmal quer durch die Alpen.

In Hokitika war es sehr windig. Dieses kleine Städtchen liegt an der Tasmanischen See. Die Küste ist sehr rauh, das Wasser sehr aufgewühlt mit 1,5 Meter hohen Wellenbrechern und der Strand steinig und mit Treibholz übersäht. Trotzdem war es irgendwie schön. Hier blieben wir nur für die Nacht. Yanling war die Cheffin der Küche. Es gab immer Chinesisch. Und es war fabelhaft! Ich habe in der Küche so gut es ging geholfen.
Am nächsten Tag sind wir dann zum Fox Glacier gefahren. Es war keine lange Fahrt. Vor etwa 100 Jahren sind der Fox Glacier und der Franz Josef Glacier (Gletscher) bis in das Meer gemündet. Mitlerweile haben beide sich aber kilometerweit zurückgezogen. Wir haben aus zeitlichen Gründen nur den Fox Glacier angeschaut und dort in der Ortschaft eine Nacht verbracht. Es war eine kurze Fahrt und 40 Minuten zu laufen, bis wir den Aussichtspunkt 450 Meter vor dem Gletscher erreicht haben. Es kommt hier immer wieder zu Zwischenfällen und Unfällen mit unvorsichtigen Touristen. Der untere Bereich ist leider bedeckt von braunem Gestein und Geröll und somit nicht total weiß, wie auf den beworbenen Bildern. Foto Shop lässt Grüßen!



Anschließebs fuhren wir nach Arrowtown. Es ist eine kleine Stadt, die ganz schön ist. Umgeben von malerischen Bergen. Hier siedelten vor 150 Jahren Chinesen. Diese wurden wie Menschen dritter Wahl behandelt. Überwiegend kamen sie nach Arrowtown, um Gold zu schürfen.
Bild folgen…eventuell 😉
Die letzten beiden Tage haben wir dann in Queenstown verbracht. Die Stadt ist auch ganz schön. Sie ist außerdem überlaufen von sehr vielen Touristen. Und teuer dazu. Queenstown ist bekannt für die Outdooraktivitäten. Diese sind ebenfalls ziemlich teuer. Naja, für mich ist alles teuer hier. Ich lass das mal so stehen. Die Gegend ist auch sehr toll. Queenstown ist gebettet in den Bergen. In dieser Gegend wurden auch Teile der Herr der Ringe Filme gedreht.
Yanni und meine Wege trennten sich dann nach insgesamt 11 Tagen. Wir sind noch zusammen nach Invercargill in 2,5 Stunden gefahren. Viel Zeit zum Good Bye sagen hatten wir nicht. Sie musste wieder zurück nach Queenstown fahren, um ihren Flug nach Auckland zu erreichen. Es hat alles funktioniert.






Nun schreibe ich euch am Tag X. Morgen gehts los. Die erste Etappe des Te Araroa steht an. Es werden einige Kilometer werden. Ein Zimmergenosse lief diese Distanz Heute. Es waren 43 Kilometer. Ich messe morgen nach. Übrigends führt diese Strecke an meinem Hostel vorbei. Aus diesem Grund verbringe ich noch eine Nacht länger hier, bevor ich Richtung westen, Riverton, aufbreche. So, ich muss mich jetzt auf morgen vorbereiten. Darum kann ich auch nicht mehr schreiben. Ich hatte noch viel zu erledigen. Morgen ist das Zeitfenster günstig, was das Wetter angeht und meine Vorbereitungen sind abgeschlossen. Neuseeland hat einen kühlen Sommer dieses Jahr. Es ist wechselhafter und es regnet mehr. Jetzt wird es einige Tage besser bleiben. Darum will ich schauen, daß ich hier schnell weglaufe. Es kündigt sich nämlich eine Schlechtwetterfront an. Diese soll hier Ende nächster Woche sein. Hoffentlich ist es dort, wo ich dann bin, schöner.

hallo manu!
auf geht’s der great walk beginnt! queenstown ist super! ich freu mich für dich!
schade das yanni nicht dabei ist. so ne frau wünsch ich dir!
bleib in Verbindung !
declan
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Hey. Den Te Araroa will ich alleine machen. Ich mache es ja auch für mich. Eventuell starte ich aber mit einem Zimmergenossen. Wir haben beide die erste Etappe hinter uns und da heute Feiertag ist, leidrler, und wir beide noch etwas zu erledigen haben, kannes gut sein, daß wir gleichzeitig starten. Gestern waren es 45 Kilometer zu Fuß. Es lief nicht wie erhofft… 8 zusätzliche Kilometer und ich musste noch aus der Stadt rauslaufen und reinlaufen, um ein kostenloses (Daumen-) Taxi zu bekommen. Ab morgen gehts aber nur noch in eine Richtung! Vorwärts!
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Hi Manu !! Wieder Supper Bericht . Spannend und natürlich zu lesen !! Tipst Du die Zeilen ins Handy ein ? Mein Fraule liest´s auch immer wieder ganz gespannt und interessiert !! Viele Grüßße aus NOTZENGA von Walle mit Fraule !!
Pass auf Dich auf !!!!!!!!!!!!!!!
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Hello Wanie. Ja ich mache das alle mit dem Smartphone. Mitlerweile bin ich relativ schnell mit der Tipperei haha. Grüße zurùck aus dem regnerischem Süden
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