… or a new beginning?
Ist das das Ende… oder ein Neuanfang?
Thailand-Koh Chang
Thailand begann für Rob und mich in Bangkok. Die Flüge waren gut aber auch anstrengend. Abends kamen wir am Flughafen an und für die Unterkunft suchten wir etwas auf der bekannten Khaosan Road. Wir hatten schon im Vorfeld ein Hotel ausgesucht aber nicht gebucht. Das Taxi knüpfte uns teure 600 Baht ab für 50 Minuten fahren vom Flughafen bis an die bekannte Khaosan Road . Dafür hatte es aber ein Tuning Paket. Fast & Furious lässt grüßen! Als wir dann in unser Hotel eingcheckt hatten (500 Baht die Nacht heisst 250 pro Person), ging es auf die Suche nach Essen und Trinken. Kein Problem im Touristenviertel. Wir hatten jedenfalls unseren Spass in der ersten Nacht. Es floss genug Bier und es gab genug zu essen. Es ist fast unvermeidlich, nicht mit jemanden ins Gespräch zu kommen. Mit einem in Norwegen lebenden bisexuellem Thai und seiner Bekannten hatten wir etwas Spass an diesem Abend. Damit meine ich den lustigen, rein freundschaftlichen und süffigen Abend.




Am darauffolgenden Tag besuchten wir einen Tempel und sahen sogesehen etwas von der Stadt. Denn, wir entschieden, nur diesen einen Tag in Bangkok zu verbringen. Wir besuchten den Wat Pho in der Nähe der Khaosan Road.


Anschließend liefen wir zurück zur Khaosan Road. Die Hitze hatte uns mehr oder weniger schon geschafft und wir lechzten nach einem kühlen Ort. Diesen fanden wir zwar nicht, aber kühle Getränke.





Am nächsten Tag fuhren wir per gebuchtem Mini Bus nach Koh Chang. Ich war seit 4 Jahren nicht mehr auf dieser Insel. Daher war meine Freude groß. Bisher war ich 3 mal auf dieser Insel und jedes mal war es klasse!


Wir mieteten uns zuerst ein in der Hippi Hut im Süden der Insel bei Bang Bao. Es war schlichtweg die billigste Unterkunft. Die Nacht im eigenen Zimmer mit Ventilator gab es ab 150 Baht. Wir blieben dort gleich mal 4 Nächte. Entgegen des ersten Eindrucks stellten wir in den ersten Tagen fest, daß auf Koh Chang. Das ist ja an sich okey. Nebensaison eben. Die Strände waren leer, es war wenig los in den Gastronomiebetrieben und auch sonst waren es nicht gerade viele Touristen, die sich hier herumtrieben. Nach 4 Tagen zogen wir um. Wir entschieden, nach Had Sai Khao (White Sand Beach) umzuziehen. Hier herrschte noch am meisten Betrieb und wir buchten uns nach Tagen des Suchens im der passenden Unterkunft namens Island Lodge ein. Rausgehandelt hatten wir 450 Baht (etwa 13 Euro) pro Nacht.



Hier wird demnächst die Gülle der Kanalisation mitten am White Sand Beach ins Meer fliessen. Sonnencreme braucht danach niemand mehr. Es gibt einen natürlichen Braunton auf der Haut ganz umsonst!


Ich entschied mich spontan, daß ich hier eine längere Zeit bleiben könne und buchte gleich 2 Wochen. Es sollten 4 Wochen werden oder gar die restliche Zeit bis Anfang Juni. Auch Robert fand gefallen an dieser Insel. Wir mieteten uns Roller und fuhren die Ostseite der Insel ab. Wir fuhren die Strände ab und versuchten in der schier unerträglichen Hitze von 34 Grad (gefühlte 43 Grad), so etwas wie ein kühles Nass zu finden. Leider gab es das nirgendwo zu finden. Am Strand mit einer Brise war es ganz okey aber im Wasser gab es leider keine Abkühlung.










Das Wasser ist zu dieser Jahreszeit ziemlich warm. Der Ausdruck „Heiss wie in einer Badewanne“ passte hier sehr gut. Es ist buchstäblich „pisswarm“. Und somit auch nicht kühlend. Wir suchten förmlich die Stellen im Wasser, welche vielleicht ein halbes Grad kühler waren. Die Abkühlung blieb jedoch aus. Aber…!!!! Man findet sie jedoch in Supermärkten oder auch in unseren mit Klimaanlage ausgestatteten Zimmer. Die Tage verstrichen und Rob flog dann zurück nach Australien. 2 Wochen sind eben keine besonders lange Zeit. Von nun an auf mich alleine gestellt, hatte ich genug Zeit zum nachdenken…
Pause…
Neustart…
3…
2…
1…
Deutschland…
So, ein paar Zeilen später und ich bin wieder in meiner Heimat im Süden Deutschlands am Fuße der schwäbischen Alb. Was ist passiert? Nichts!
Der Robert hat die Heimreise nach Südaustralien angetreten. Und ich entschied mich spontan, einen Rückflug nach Deutschland zu buchen, welcher 3 Tage später stattfand. Mit Thai Airways flog ich direkt nach München. Mit der Bahn ging es dann zurück in die Heimat. Leider war bei Göppingen eine Oberleitung gerissen. Dies führte zu etlichen Zugausfällen und Verspätungen. Naja, leider kann das vorkommen.
Zurück zur verfrühten Abreise. Wieso? Warum? Weshalb?
Es gab einige Gründe. Finanziell gesehen hätten mir diese 6,5 Wochen Südostasien ein riesen Loch in die nun ohnehin schon leere Reisekasse gerissen. Mir wurde klar, daß ich nicht von 15 Euro am Tag (Essen, Getränke und Unterkunft) leben will. In dem Sinne kann man also gar nichts unternehmen, da auch in Thailand alles Geld kostet. Lesen Wochenlang? Keine Lust. Am Strand gammeln? Zu heiss und schwül. Das Meer bietet einem ja keine Abkühlung. Wandern? Bei diesen Temeperaturen nur Nachts bitte aber macht ja keinen Sinn.
Ich muss an dieser Stelle sagen: Koh Chang an sich hat seinen Reiz auf mich komplett verloren. Zu sehr hat es sich verändert und mit dem Geld kommt eben auch viel negatives. Weiterreisen kam auch nicht in Frage bei Temperaturen über 40 Grad zum Beispiel in Chiang Mai im Norden Thailands und auch den angrenzenden Ländern. So wollte ich das ja auch nicht machen. Außerdem ist es nun schon Mai und für mich war es sehr wichtig, die Zeit zu nutzen um mein Leben nun in neue Richtungen zu lenken. Und somit reichte es mir, eine Nacht drüber zu schlafen bevor ich den Flug buchte. Der Hintergrund meiner Reise war ja auch nie, eine Südost Asien Rundreise mit dem Rucksack zu machen. Viel zu wenig Bewegung bei viel zu hohen Temperaturen bei viel zu leckerem Essen. Das ist 1 Woche okey aber ich bin ein viel zu aktiver Mensch für diese Art des Reisens. Wie sagt der Engländer? Anyway!
Prio 1 war eben Neuseeland mit der Wanderung entlang der Alpen auf der Südinsel. Und dieses Ziel habe ich für mich persönlich voll und ganz erreicht.
Es war eine tolle Reise. Ich habe tolle Menschen kennengelernt. Und ich hab mich sehr gefreut, daß mich so viele Menschen unterstützt haben. DANKE euch alle. Ihr habt mir viel Kraft und Energie gegeben.
Was die Zukunft bringt, kann ich euch noch nicht sagen. Aber das wird sich zeigen. Es gibt viele gute Möglichkeiten und ich bin gottfroh, soviele Möglichkeiten zu haben.
In diesem Blog wird wohl in nächster Zeit nicht so viel passieren… Aber wer weiß, wer weiß… Lasst euch überraschen!
Euer Manu

Hallo Manu!
Ich bin begeistert! Du hast mir eine große Freude mit dem Bericht und den vielen tollen Fotos gemacht. Das ist ein toller Blog! Wir bleiben in Verbindung! Jede Reise geht mal zu Ende!
Aber diese Reise war spitze!!!!Ich bin wieder dabei, wenn es heißt travel go for it!
Keep in touch!
Declan
LikeLike