Endlich war es soweit. Die Alpen rufen. Das Wetter herrlich. Der Schnee schmilzt bzw. ist bis 2000 Meter über dem Meeresspiegel schon geschmolzen.

Soso, alpine Gefahren. Okey…
Mit dem Auto standen zuerst 2,5 Stunden Autofahrt an zur Talstation der Hochgratbahn. Morgens kam ich erst etwas später los und Ankuft war etwa halb 10 Uhr. Die Fahrt lief gut und entspannt. Kaffe gabs auch zwischendurch.

Die Talstation der Hochgratbahn mit Ihrem riesengroßen Parkplatz.
Los gings im Ehrenschwanger Tal entlang der Weißach auf einem zuerst geteertem, dann ungeteertem Weg mit leichtem Anstieg und durch Wald. Das Wetter war super. Sonne pur, vereinzelt ein paar Wölkchen.

Im Ehrscheschwanger Tal
In den Alpen hiengen aber dich mehr Wolken in den schneebedeckten Gipfeln. Mit ein wenig Tempo wollte ich das Tal hinter mir lassen und nach 2 Stunden ging es dann steiler und steiler den Berg hinauf via der Gund Alpe.

Fast oben auf dem ersten Gipfel
Mitlerweile war ich auf der Pirsch. Ein kleiner Wettbewerb mit mir selber und einer Wanderin, die ein paar hundert Meter Vorsprung hatte. An der Gabelung zum Stuiben/Sederer-Stuiben hatte ich dann aufgeschlossen. In Anbetracht der Länge der Wanderung sparte ich mir den Stuiben und lief von der Gabelung aus in Richtung Hochgrat.

Der erste „Gipfel“ heute
Es war einfach nur genial. Wie ein Film. Landschaftlich ein Traum. Und was ist das eigentlich… Nagelfluh?

Das ist also Nagelfluh
Aha… Es ist also eine Gesteinsart! Von den Einheimischen auch „Herrgottsbeton“ genannt. Warum? Weil es genau danach aussieht. Beton! Seht selber!

Der „Beton“
Teilweise war der Grat sehr schmal und es ging linls und rechts tief und steil hinunter. Laufen sollte also gelernt sein.

Bitte nicht stolpern!
Die erste größere Pause wollte ich auf dem ersten Gipfel machen. Dadurch, dass es Freitag war, erhoffte ich mir weniger „Verkehr“ und so war es dann auch. Wenn die Größe des Parklpatzes der Talstation anschaue, will ich gar nicht wissen, was hier auf dem Berg los ist, wenn der mal voll ist am Wochenende. Viele nehmen natürlich die Seilbahn.

Interessant auch zu sehen, wie die Gesteinsschichten „liegen‘
Ich könnte euch jetzt noch ein paar Details schildern aber Bilder sprechen mehr als tausend Worte. Superlecker war das durch den Berg gefilterte Wasser möglichst nah an der Quelle gezapft möglichts oberhalb von den beweideten Flächen.

Kleine Wasserfälle beim Abstieg
Folgende Berge habe ich erklommen: Sederer-Stuiben, Buralpkopf,Gündleskopf,Rindalphorn und den Gelchenwanger Kopf.



Vor dem Anstieg zum höchsten Gipfel Hochgrat habe ich jedoch den Abstieg über die Brunnenauschartensteig genommen.


Sonnenbrand machte sich bemerkbar trotz meiner selber angerührten, gesunden Sonnencreme und mehrmaligem Auftragen. Sie Sonne knallte aber auch schon den ganzen Tag. Schatten hatte es entlang des Grates wenig bis gar nicht. Ich war auch schon ziemlich Platt. Soviel zur Kondition. Die ersten Passagen des Abstiegs waren seilversichert und ein gutes Stück hiess es aufgrund des steilen Gefälles über Treppen abzusteigen. Mir kamen hier tatsächlich einige Menschen entgegen, die hier den Hochgrat hinauf wanderten. Mir taten diese Menschen leid haha. Es war ja nicht zu heiss aber die Sonne brannte mit aller Kraft.




Kurz bevor ich unten war machte ich noch eine längere Pause und stärkte mich nochmals für die Heimfahrt. Um kurz vor halb 9 abends war ich dann auch wieder daheim und platt. Ich kann ja morgen am Badesee entspannen. So machte ich es dann auch. Die Wanderung war super aber anstrengend. Meran kann kommen wobei dort und dann tiefenentspannt gewandert wird. Hier noch ein paar Fakten: Distanz: ca. 22,5 Kilometer und 1550 Höhenmeter überwunden. Und absolut empfehlenswert. Ich würde diese Wanderung ähnlich nocheinmal machen. Starten würde ich aber dieses mal auf der Bergstation des Hochgrats and die Tour Rückwärts und den Berg hinab laufen. Zwischen den Hügeln kommen auch so einige Höhenmeter zusammen. In diesem Sinne: Happy Tramping




