Weiter sind wir dann morgens nach Koh Chang. Der Kopf war etwas schwer, die Beine müde, da die Nacht sehr kurz war. Wir liesen uns mit dem Taxi für 150 Baht (ca.4,50 €) zum Ekamai Busbahnhof fahren und sind mit einem klassischem Fernbus um 9.00 Uhr morgens losgefahren. Kostenpunkt 260 Baht (ca. 8 €) für 5 Stunden fahrt, ca. 300 Kilometer.

Die Fähre kostete 80 Baht (ca. 2.30€) und zuguterletzt ein Sammeltaxi auch nochmal 70 Baht (ca. 1.80 €), alles pro Person. Ein Minibus mit 9 Plätzen ist etwas schneller, hätte aber 1300 Baht (ca. 39€) gekostet. Das ist zu 800 Baht von vor 3 Jahren ein krasser unterschied. Wahrscheinlich war es aber nur ein Abzockerpreis.
Allgemeiner erster Eindruck: Thailand ist sehr viel teurer geworden.

Der schlechte Wechselkurs und auch eine hohe Preissteigerung zu früher. Der Tod des Königs bzw. auch der neue König und die Militärregierung scheint sich negativ auf vieles im Land auszuwirken. Ein Thai an der Sabai Bar am White Sand Beach erzählte uns, dass es eventuell zu einem Aufstand kommen wird in naher Zukunft, wenn es so weiter geht. Die Armen werden noch mehr ausgebeutet und unterdrückt. Hier herrscht sehr viel korruption und Mafia und den König interessiert es nicht.

Jetzt mehr vom Inselleben. Langsam sind wir angekommen im Urlaub. Auf Koh Chang verbrachten wir die ersten 3 Tage im V.J. Island View Appartements. 11 Euro die Nacht mit oder auch ohne funktionierender Klima, einen hauffen Moskitos und steinharter Matraze.


Es war okey. Wir genossen die Tage am Klong Prao beach und sind abends feiern gewesen.

Alles im Rahmen, aber hat auch gereicht. Wir haben uns am zweiten Tag einen Roller ausgeliehen und sind in den Süden nach Bang Bao gefahren.

Wir entschieden uns, in Lonely Beach zu bleiben und mieteten uns in das Thale Hostel rein. Man hat sein eigenes Zimmer für 300 Baht (ca. 9,50€) aber kein eigenes Badezimmer. Alles aus Holz gebaut.


Viel mehr Flair wie die ganzen Betonbunker. Der Tag wird mit planschem und schwimmen im herrlichem Meer verbracht. Chillen, die Früchte geniesen, das essen geniesen, bei Patrick viel Bier, bei mir weniger. Das Wasser ist einfach super. Es ist schon warm aber immernoch leicht kühlend. Man kann stundenlang im Wasser verbringen.

Einmal habem wir allerdings schon zugelangt mit SangSom Cola (Rum & Whiskey). Komischerweise verträgt man Alkohol ganz anders bei tropischem Meeresklima. Heute schauen wir uns mal das Nachtleben am Lonely Beach an. Lonely Beach hat mit dem Namen (Deutsch = einsamer Strand) nichts gemeinsam. Früher Backpackerdestination, heute schon 3 Resorts mit gut zahlenden russische Touristen. Hauptsächlich Familien und Paare. Mal sehen, wie die Nacht wird und ob es sehr laut hier ist, da viele Bars hier sind. Was ich mega krass finde ist, wie sehr der Teufel hier überall present ist. Krass…

Und ja… es war laut. Die Band hat erst um 1 Uhr morgens aufgehört zu spielen. Es war richtig cool. Die Leute waren alle zugekifft und gut angetrunken.

Ich hab das nie so mitbekommen, dass es hier auf Koh Chang so extrem zugeht. Es wird überall öffentlich gekifft. Schlimmer als in Amsterdam. Gut, in dem Ort Lonely Beach war ich bisher nur am Strand und vor jahren zum feiern. Sonst nur beim Siam Hut Resort wenn eine Beach Party war. Wir hatten es ja so besprochen, an verschiedene Orte hier zu bleiben und so die Insel besser kennenzulernen. Ich hab jedenfalls grad echt genug von Bars und diesem treiben. Darum bin ich nicht hergekommen. Ich hatte deswegen, und weil ich da sehr strikt bin mit meinem Glauben und Ansichten mit Patrick mitlerweile auch diskussionen die jetzt dazu geführt haben, dass ich mir eine andere Unterkunft gesucht habe, welche ruhiger ist Nachts. Und wir unternehmen Dinge nun auch getrennt und abends auch. Mal sehen, wie es weiter geht. Wir bleiben noch mindestens 1 Woche auf Koh Chang.






