Jungle Trekking zum Mount Salak Phet

Der Mount Salak Phet ist der höchste Berg von Koh Chang mit 744 Meter über dem Meeresspiegel. Die Insel ist generell sehr hügelig und sieht fast wie ein aus dem Meer ragender Bergrücken mit flachen Ausläufern aus.

Der Ohrenstöpsel zeigt auf den Berg Salak Phet auf Koh Chang. Aussen das Flachland der Insel. Rote Linie ist die Ringstraße. Im Süden der Insel gibt es keine Verbindung

Wir buchten die Tour 2 Tage im vorraus. Nicht jeden Tag wird die Tour von den Bergführern angeboten. Die Tour kostete 1250 Baht (ca. 38€) am Lonely beach, was nach meiner Meinung zu teuer ist. Die Nationalpark Gebühr von 240 Baht (ca. 7,25€) kommt auch noch dazu. Im Preis enthalten sind 2 Flaschen Wasser und ein Mittagessen. Fried Rice with Chicken (Hühnchen mit Reis). Das Essen und Wasser trägt man selber. Ich hatte somit 5 Liter Wasser dabei. Abgeholt wurden wir am Lonely Beach als erste. Was wir nicht wussten, die Fahrt ging 1 Stunde inklusive dem abholen von weiteren Touristen. Der Start war auf der gegenüberliegenden Seite der Insel im Süden vom Lonely Beach. Da es im Süden keine Querverbindung gibt, fuhren wir komplett um die Insel herum, sitzend bei vollem Fahrtwind bergauf und bergab. Wir zahlten noch bei den Park Rangern die Nationalpark Gebühr und kurz darauf ging es nach einer kurzen Fahrt am Startpunkt los.

Startpunkt unserer Wanderung
Unser Guide lief voraus. Welcome to the Jungle

Es ging schnell ins Gelände und somit den Berg auf. Unsere Gruppe bestand aus 5 Deutschen. Bzw. waren es 3 Südtiroler. Die sind ja die Berge gewohnt, könnte man meinen. Das Paar davon war noch fleissig am Rauchen und nicht gerade in Form. Und dementsprechend ging der „Madame“, wie unser Guide mit leider sehr schlechtem Englisch immer sagte, schnell die Puste aus. Aber sie hat es durchgezogen.

Schwül + Anstrengung = Viel schwitzen
Eine der vielen seilversicherten Stellen

Wir liefen den Berg also in Slow Motion hinauf. Teilweise ging es ziemlich steil den Berg hinauf und diese Passagen waren mit Seilen zum halten abgesichert. Allgemein hatte ich viel Zeit um Fotos zu machen.

Ein großer Baum (Details: Unbekannt)

Zwischendurch gab es etwas besonderes zu trinken. Wasser aus einer Liane.

Wenn das Wasser mal ausgehen sollte, trinke aus einer Liane. Geschmacksrichtung „Baum“

Und tatsächlich kam den Berg hinauf dann dieses eine Loch im Boden am Pfad mit dem weißen Vorhang!

Hallo Mr. Tarantula!!! Da ich vor 9 Jahren schon auf Koh Chang mit „Raht“, dem besten Bergführer auf Koh Chang, eine Tour machte, wusste ich wie ich die Spinne aus dem Loch bekomme. Und nach ein wenig spielen kam die Spinne sichtlich sauer aus dem Loch ganz heraus und ich durfte ein Foto machen. Ich bedankte mich und wir gingen weiter.

Mit ausgestreckten Beinen so groß wie eine Hand

Unser Guide und Patrick sowie das Päärchen waren schon weit voraus. So liefen wir durch Dschungel den Berg hinauf bei hoher Luftfeuchtigkeit und kamen irgendwann auf dem felsigem Bergkam raus unterhalb des Gipfels.

Hier gab es mit super Aussicht das Mittagessen
2 Meter hinter Patrick geht es 300 Meter fast Senkrecht bergab, daher festhalten

Hier gab es eine tolle Aussicht und Mittagessen. Es war dann nicht klar, ob wir zurück laufen oder weiter gingen. Also schaute ich mich um, ob es zum Gipfel ging und schon war da ein Pfad in Sicht. Mich packte die Neugier und ich bekam Lust auf etwas Trailrunning und joggte bzw. lief so schnell es ging den Berg hinauf. Es war gar nicht so viel. Als ich dann runter joggte, den steilen seilversicherten Pfad, kamen mir dann die beiden Gruppen entgegen. Patrick hatte meine Tasche dabei. Es ging also nochmals hoch. Oben war dann noch ein kleiner Schrein und von nun an ging es abwärts.

Blick auf Gipfel des Salak Phet, welchen ich 2x bestieg

Auch der Abstieg war oft mit Seilen für zusätzlichen halt versehen. Hin und wieder rutsche ein Mädel mit ihren Turnschuhen aus. Aber passiert ist nichts. Weiter unten kamen dann wieder massenweise Moskitos. Anti Moskitospray hatten wir dabei. Wir kamen dann noch zu einem Wasserfall, was in der Trockenzeit jedoch nur ein Rinsaal war.

Der „Wasserfall“. In der Regenzeit ist es tatsächlich einer

Zum Baden hat er jedoch gereicht und angenehm kühl war er auch. So hat dann jeder seinen Schweiß im Pool gelassen und nach einer kurzen Pause sind wir schließlich wieder am Startpunkt der Wanderung angekommen.

Wir sitzend auf dem Pick-Up

Der Bergführer „Raht“ hat uns dann zurück gefahren, was bedeutete, wieder 1 Stunde lang hinten auf dem Pick-Up zu sitzen mit Fahrtwind etc. Man könnte ja versuchen, eine Fliege zu fangen, der Hunger war ja da. Alles in allem war doch eine gute Tour und es hatte sich gelohnt.

Es hat sich nun eine Planänderung ergeben. Und zwar wird es nicht nach Chiang Mai gehen. Ich sehe es so, dass es nicht seien soll. Die Bekannten haben leider nur ganz wenig Zeit. Sie waren ja primär mein Grund, um nsch Chiang Mai zu gehen. Außerdem möchte ich in der Schule hier Freiwilligenarbeit machen. Die beginne ich am Donnerstag. Vorher geht es für 3 Tage nsch Koh Kood zum entspannen. Da hier wenig bis kaum Tourismus herrscht, wird Relaxen die Hauptbeschäftigung sein. Eventuell gehen wir noch tauchen. Weitere Berichte folgen…

Kampfameisen, alle fast 1 Zentimeter lang mit riesigen Klauen
Ohne Pfad wird es schwer durch dieses Dickicht zu kommen
Auch bergab lieber festhalten zur Eigensicherung
Auch Patrick hatte seinen Spaß
Hin und wieder auch an Felsen entlang
Schön wars…

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