Tag 3: Nasereithütte bis zur Stettiner Hütte



Die erste Herausforderung der Tour. Es geht bergauf, quasi den ganzen Tag bis auf den Eisjöchl und zum übernachten auf die Stettiner Hütte, welche auch direkt am Eisjöchl liegt. Das Champions League Finale ging… keine Ahnung aus. Ich hab es nicht angeschaut und nicht nachgefragt. Urlaub bitte!



Da doch einiges an Betrieb herrschte auf der Hütte sind wir um 8 Uhr aufgestanden und nach einem guten Frühstück auf dem Bauernhof ging es los. Erstmal relativ entspannt mit ein wenig rauf und runter bis es ins Pfissental hinein ging, welches rauf zum Eisjöchl führt.



Wir genossen noch einen Kaffee und Spezi am Jägerrast Gasthof und los ging es, stetig aufwärts. Und wie es so immer läuft in einem Tal, wird der Fluss zum Bach, die Bäume verschwinden mit zunehmender Höhe und es wird zum Ende hin noch etwas steiler. Es war echt toll nach langer Zeit wieder so im Gebirge zu sein. Es ist sehr schön hier und die Mehrtagestour lohnt sich definitiv. Für Tobi war es dann aber doch sehr anstrengend, so dass wir einige Pausen machten und es dann genau richtig über den Eisjöchel schafften, als uns der Regen einholte.



Es ist relativ kühl hier aber soweit ganz gut. Die Stettiner Hütte wurde im Winter 2014 (?) von einer Lawine schwer beschädigt. Gerade befindet sich die neue Stettiner Hütte im Aufbau und das aktuelle Gebäude ist somit nur ein Provisorium. Nach dem Abendessen ging es relativ schnell ina Bett in den unbeheizten Hütten. Wir hatten wieder eine 4-Bett Hütte für uns alleine und wenn man einmal unter der Decke war, wollt man nicht mehr raus.




