Zustieg zur Gamshütte
Die lange geplante nächste Mehrtagestour hat endlich gestarter. Die Zillertaler Runde. Etwa 85 Kilometer und 6500 Höhenmeter, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe.
Unsere Anfahrt war insofern gut, da wir Staus umfahren haben und somit Zeit und Kilometer einsparen konnten. Lieber in Bewegung bleiben als im Stau stehen war unsere Vorgehensweise. Um 13.45 Uhr waren wir dann endlich angekommen in Finkenberg. Startuhrzeit war 9.00 Uhr.

Im Zick Zack wanderten wir den Berg hoch. Und der größere Teil unserer heutigen Tour bestand aus genau das. Zick Zack. Es waren ja auch über 1000 Höhenmeter heute. „Was erwartet uns?“, waren unsere Gedanken? Alles halb so wild. Es war ok und wir sind leichtfüssig auf die Gamshütte hochgelaufen. Dort haben wir dann nach dem Check-in gleich zu Abend gegessen und es uns kulinarisch gut gehen lassen.


Für morgen sind Gewitter über Mayrhofen ab ca. 14 Uhr im Wetterbericht. Mal sehen was wirklich kommt an Regen und Gewitter.




Auffi zur Olperer Hütte
Was für eine Nacht im Matrazenlager.

Dunkelheit und geschnarche kam uns schon um kurz nach 21 Uhr entgegen. Einer sägte so übelst laut, ich wollte schon meinen Wanderstock benutzen um den zu Piesacken. Trotz Ohropax war die Nacht also bescheiden.


Heute stand dann also die längste Etappe an. Nach dem Frühstück, welches auf der Gamshütte eher spartanisch war, ging es los. 1100 Höhenmeter und 13,6 Kilometer bis zum Friesenberghaus. Zeitangabe: 9 Stunden? Wie lange? Nach kurzer Zeit wurde klar, wieso.


Es war doch eher unwegsames Gelände, welches schnelles Vorankommen nicht einfach machte. Die Bilder beschreiben den Weg am besten und schlußendlich benötigten wir auch 9 Stunden. Bis zur Olperer Hütte sollten es nochmals ein paar zusätzliche Höhenmeter und Kilometer sein.


Das immer schlechtere Wetter und die Möglichkeit, im Friesenberghaus zu schlafen, war für uns der Punkt an dem wir sagten, dass wir bleiben. Die Etappe am nächsten Tag wird eine entspannende.



Daher.. wunderbar. Und ein 3 Bett Zimmer zu zweit. Eine doch ganz gute Nacht folgte. Zu essen gab es ein 3-Gänge-Menü mit Kürbissuppe, Leberkäse mit Letscho uns Püree ind hinterher einen Schokppudding. Allerdings geht das schon auch ins Geld, wenn man auf der Hütte für etwas Wellness dann ca. 80 Euro rechnen muss.



Wir waren dann abends auch etwas platt und gingen früh schlafen.




