Step 21: Arthurs Pass

Tag 122 der Reise

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Tag 55 Te Araroa

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Lake Coleridge-Harper Village-Lagoon Saddle-Waimakariri River-Goat Pass Hut-Kiwi Hope Hut-Cameron Hut-Boyle Village

Leider speichert WordPress die Absätze in jedem Blopost anders ab. Daher fehlen ab und an die Leerzeilen zwischen den Kilometer- und Ortsangaben. 

Was geht???

Über das Wochenende wurde das Wetter richtig schlecht. Kalte Luft, Nieselregen und graues Wetter für 3 Tage. Meinen Aufenthalt in Methven habe ich deswegen um 1 Tag verlängert. An diesem Dienstag konnte mich dann Ron sein Freund Kevin mit nach Lake Coleridge nehmen. Das passte sehr gut, und noch besser. Denn er fuhr eigentlich nach Harper Village, daß nächste Etappenziel. Somit übersprang ich kurzerhand in 30 Minuten Autofahrt 29 Kilometer. Dies wäre sowieso nur an der Straße entlang laufen gewesen. Mehr ist die erste Tagesetappe nicht. Angekommen in Harper Village verabschiedeten wir uns und ich lief los. Die Schwerkraft zog unfassbar kräftig meinen Rucksack in Richtung Boden. Nasse Schuhe wollte ich auch erstmal vermeiden. Nach der 5. Flussdurchquerung habe ich die Schuhe nicht mehr ausgezogen und aufgegeben. 
Anfangs bestand der Weg aus einer Spur für Geländefahrzeuge, welche immer wieder durch das Flussbett und Wasser führte. 

Folge der Spur

Es kam die erste Hütte, die Hamilton Hut, welche über einen Umweg zu erreichen war. 

Verkehrte Welt?

Ich bin diesen Weg nicht gegangen. Mein Ziel waren die Hütten am Lagoon Saddle Sattel. Ich sparte mir also mal wieder ein paar Kilometer. Diese Sektion zeigte deutlich mehr Wege auf wie die letzten und es machte richtig Spass, wenn ein Trampelpfad vorhanden ist. Der Anstieg war angenehm und nicht zu steil. Es ging zum Teil durch Wald und fast wäre ich an der Hütte vorbeigelaufen. Den Wegweiser habe ich erst am nächsten Tag gesehen. Es waren an dieser Stelle genau genommen zwei kleine Hütten. 

Der neue Unterschlupf am Lagoon Saddle
Und hier die alte Blechhütte, in welcher ich die Nacht vebrachte.

Die neuere der beiden Hütten ist lediglich ein Unterschlupf vor schlechtem Wetter ohne Ausstattung, oder natürlich auch sonst nutzbar. Die andere ist eine einfache klassische ältere Hütte ist mit lediglich 2 Betten und dem Hausmeister Herr Maus. Herr Maus ist sehr nachtaktiv und immer hungrig. Er muss ja auch seine Frau und 356 Kinder versorgen. Ich hängte mein Essen daher an Haken auf, welche Herr Maus nicht erreichen konnte. Herr Maus muss somit nachts woanders nach Essen suchen und es blieb angenehm ruhig in der Hütte. Ich traf hier Juliette wieder und auch Sam, und wir quatschten noch eine Weile. Mein Schlaf war gut. Es waren noch 2 weitere Wanderer an der neueren Hütte, welche aber lieber im Zelt schliefen. Seltsam?! 

Flussbett mit Erdrutsch

Morgends quatschte ich noch mit Juliette, welche ich schon vor dem Stag Saddle getroffen hatte und mit Sam. Ihn hatte ich an der Top Timaru Hütte getroffen. Von seinem deutschen Partner hat er sich getrennt. Dieser hat sich gesundheitlich eine etwas längere Pause nehmen müssen. 
Morgens stieg ich die restlichen 150 Höhenmeter zum Sattel hinauf und durchbrach die Waldgrenze. In den Tälern hiengen noch die Wolken fest, was einen tollen Anblick ermöglichte. Grandios! Übrigends komm der Name“Lagoon Saddle“ daher,  da auf dem Sattl einige kleinere Seen vorhanden sind.

Aussicht auf der anderen Seite des Lagoon Saddle

Hier war es zum Teil sehr matschig und nass. Nach einigen Kilometern der Bergseite entlang kam der Wald zurück und bis zum Fusse des Berges stieg ich auch in diesem hinunter. Alles in allem auch hier ein angenehmer Wanderweg. 

Da trocknet einem doch glatt die Spucke im Mund bei dieser Aussicht!

Am Berg unten angekommen blockierte mir eine Schaafherde den Weg. Diese hatten sich alle am Tor versammelt am Ende der Farm. 

Natürliche Rasenmäher. „Määh“

Hier kam ein Auto angefahren. Touristen auf der Suche nach etwas. Ich konnte diesen nicht helfen, aber sie mir! Die beiden nahmen mich 3,5 Kilometer mit zum Bealey Hotel. Hier, am Bealey Hotel lief ich durch Flussbett des Waimakariri Flusses. Ein etwas größer dimensionierter Fluss, jedoch einfach zu passieren.

Erosion

Ich folgte meinem Smartphone an dieser Stelle. In diesem Bereich fand ich keine Wegmarkierungen vor. Ich musste mehrere Flussarme durchqueren und das laufen auf dem Geröll kostete Zeit, Energie und verbiegte einem ständig die Sprunggelenke. Ich folgte nach meiner Mittagspause weiter einem Weg, den ich ohne GPS und GPX nicht gefunden hätte, da keine Wegweiser und Markierungen vorhanden sind. Karten habe ich nicht mehr auf Papierbasis dabei, dafür digital. Das wäre natürlich die klassische Alternative gewesen. Achso, hier gab es sogar eine Straße mit Verkehr im berühmten Bereich des Arthur Passes. 

Blick über den Fluss auf die Talöffnung
Und immer die Neugierde, was ist dahinter? Entdecken..

Nun ging es wieder in ein Tal. Ziel war die Goat Pass Hut (Ziegenpasshütte). Teilweise ging es wieder im und am Fluss entlang, langsam aber stetig hinauf. Als das Tal enger wurde und es steiler hinauf ging, lief ich zeitweise im Wald es gab einige steile Passagen, bis ich die Goat Pass Hut erreichte. 

Und dann tauchten sie plötzlich auf, die sogenannten „Boardwalks“ oder zu Deutsch: Laufstege. Das machte es sehr viel einfacher, sumpfige Passagen zu durchqueren und schont die Natur
Blick zurück auf das durchquerte Tal

Eine neuere große Hütte mit Platz und Betten für 20 Personen. Ich hatte hier ein Zimmer alleine für mich. In dem anderen Zimmer waren 3 Personen. Abends und morgens tauschte ich mich mit einem Isländer aus und mein Schlaf hier war relativ Gut! 

Heute war Spass angesagt. Jedenfalls ironisch gesehen. Unmittelbar hinter der Goat Pass Hut ging es die ersten 200 Meter in einem schmalen Bachbett den Berg hinunter, bis dieser mit dem Deception River zusammenfliesst. Steine, Steine und nochmals Steine! 

Hier ging es runter zum Deception River

Auch hier ging es den Berg hinab in dem Flussbett des noch kleinem und schmalem Decpetion River. Hier wird auch vor dem Wasserstand des Flusses gewarnt, da dieser je nach Wetter schnell steigen und fallen kann. Vorwärts kommen war hier schwer, es ging nur langsam voran und es war mühevoll. 

Nach den ersten Kilometern verbreiterte sich langsam das Tal und teilweise gab es augetretene Wege/Pfade am Fluss entlang. 

Links der Pfad, rechts der Fluss

Und je tiefer es hinab ging, um so breiter wurde das Tal und die geliebten Wanderwege waren des öfteren vorhanden. So macht es mir momentan dann doch mehr Spass. Ich bin ja schon irgendwie faul geworden. Seitdem ich meine Flüge gebucht habe und zeitlich absolut mehr als genug vorhanden ist, laufe ich langsamer, ich geniese mehr und habe keinen Drang mehr, schneller zu laufen. Oder anders ausgedrückt: Mein Rucksack ist zu schwer. Ich hatte zu Beginn Essen für 9 Tage dabei. Das war bisher die schwerste Etappe, buchstäblich. 

Ende des Flusstales und der Beginn einer neuen Sektion

Mein Rucksack zeigt mir auch seine Grenzen auf. Die Schultergurte zum feststellen lockern sich und ich muss diese ständig nachziehen. Auch nach 3 Tagen und weniger Gewicht verbesserte sich hier nichts. So ist es nun eben. Am Ende dieses Bereiches kam eine Fussgängerbrücke und eine Straße. Einige Wanderer haben mich vor diesen kommenden 3 Kilometern gewarnt. Es soll sehr mühsam sein und sehr viel Zeit benötigen. Angeblich ein Flussbettabschnitt mit viel kraxelei. Genug hatte ich davon. 

Einfach mal 5 Kilometer der Straße folgen

Also beschloss ich in meiner Faulheit, die Straße entlang zu laufen. Ich sparte mir somit einiges an Zeit und Mühe. Womöglich war oder ist das im Moment die härteste Sektion im Bezug auf das Vorankommen auf dem Te Araroa. Die Zeitangabe ist für 3 Kilometer mir 3 Stunden angegeben. Mir geht es nicht darum, hier jeden Kilometer zu laufen, sondern um die Qualität des Laufens. In einem Flussbett mir die Beine und Gelenke zu verbiegen gehört nicht zu meiner favorisierten Fortbewegungsmethode. Auf den Te Araroa bin ich 5 Kilometer später wieder getroffen und es ging natürlich wieder einem Flussbett entlang. Es bestand eine spärlich geformte Spur für Geländefahrzeuge, welcher ich folgen konnte. Einige Kilometer weiter folgte ich jedoch einmal bewusst den GPX/GPS Daten und lief mitten durch die Geröllhalde. Keine gute Idee und ich musste erfahren, daß sich die Dinge und Gegebenheiten schnell ändern. 

Wandern kann so schön sein…
… dann kam erst das Wasser…
…und dann der Fluss mit den üblichen Flussdurchquerungen…
…und seine ganzen Schönheit

Nicht zu 100% kann man den GPS Daten trauen. Ab und an sollte man auch mal 50 oder 100 Meter weiter abseits laufen, wenn es sinnvoller ist. Und ab und an sein Gehirn benutzten anstatt der Technik kann auch mal ein Vorteil sein. Durch meinen Versuch jedoch durchquerte ich viele male zusätzlich den Fluss. In der Ferne sah ich auf der anderen Seite des Flusses ein Schild an einem Baum. Jedoch noch zuweit in der Ferne. Ich lief jedoch von meiner Neugierde getrieben dorthin. Und hier ging es dann auch weiter. Endlich ein Bereich, welcher begehbar ist. Und hier fand ich dann auch die Kiwi Hütte, in welcher ich mich für die Nacht niederlies. 

Kiwi Hut am Morgen

Hier waren ein ruhiger Franzose, ein etwas möchtegern Neuseeländer und ein Amerikaner, der etwas herablassend wirkte in seiner Art. Versteht mich nicht falsch. Sie waren alle nett und doch empfand ich gewisse Aussagen eher wie aufgeprägte Standardetiketten. Man MUSS die Sektionen alle machen, es sind die DEUTSCHEN welche 20 Kilogramm schleppen usw. Aber wie der Amerikaner den Neuseeländer behandelt hat, war schon grandios. Es war durch und durch Positiv aber in so einem Maße, daß der Neuseeländer vorgeführt wurde. Es ging um falsche Körperhaltung und Korrekturen und darum, daß der Amerikaner Ultraleichtwanderer ist und der Neuseeländer alles Mögliche dabei hatte, wo selbst ich dachte, Wozu?! Die Nacht war anschließend jedoch wieder super und ein neuer Tag kann beginnen. 

Bei diesem Wetter macht es fast Spass, durch nasse Wiesen zu laufen

Als Spätstarter hat es auch so seinen Vorteil. Die Hütte hat man dann meistens für sich und kann eventuell das alleine sein etwas geniesen. Der Tag startete einfach, aber nass. Das Grass hatte meine Schuhe und Socken schnell durchnässt. Das Wetter war wieder super, womit nasse Schuhe nicht mehr so tragisch bewertet werden und sich auch nicht so schlimm anfühlen. Teilweise lief ich wieder im Flussbett, teilweise im Grass oder Wald. In so einem Flusstal geht es entweder aufwärts oder? Jap, 100 Punkte für dich wenn du es wusstest! Richtige Antwort: Steil aufwärts!

Wenn der Fluss zum Bach wird…

Natürlich geht es in diesem Sinne auch abwärts. Dieses Flusstal spitzte sich bis zum Sattel hin jedoch sehr steil zu. Wenn man einige Kilometer in so einem Flusstal entlang läuft und sieht und merkt und fühlt, wie es immer mehr und immer steiler werdend den Berg hoch geht, dann hat man eventuell die Erkenntnis gewonnen, ein Flusstal hinauf zu laufen. Der Bach wird schmaler, mit jedem passiertem Zufluss wird auch der Fluss zum Bach und endet schließlich in einer Spalte oder am Hang an einer Stelle am Berg als Quelle. Zum aktuellem Zeitpunkt sind alle Flüsse sommerlich idyllisch. Die Spuren in und an so einem Fluss sprechen jedoch von ganz anderen Wasserständen und Zuständen im Fluss. Und so wie es aussieht, geschieht das hin und wieder. Als ich dann die steile Passage hinter mir hatte und auf dem Sattel war, stellte ich nach kurzer Pause und weiteren 300 Metern fest, daß ich noch gar nicht auf dem Sattel war. Jedoch war der restliche Anstieg gering und somit ging es bald wieder abwärts. Der Abstieg war sehr angenehm und schnell war es wieder da, daß Flusstal. Hier spielte sich das Gleiche wie die Tage zuvor ab, jedoch eben auf der anderen Seite der Berge mit einem anderem Fluss. Ich lief noch einige Kilometer den Fluss entlang und übernachtete in der Cameron Hut, welche 6 Betten hatte. Es handelte sich um eine Basishütte welche grundsätzlich nichts kostet. 

Cameron Hut

Das der Hausmeister Herr Maus und seine Familie hier nachts vorzufinden waren, war gleich klar. Sandfliegen hat es hier auch viele. Die Betten, und das hatte ich zum ersten Mal, waren lediglich gespannte Planen. Eine riss ein, als ich auf ihr lag. Ich quartierte mich anschließend auf dem Boden ein. Herr Maus schaute hin und wieder, ob es mir gut ging und ich hatte dadurch nicht so guten Schlaf. Mit der Nacht kamen die Wolken.

Die nimmersatten Raupen

Morgens war es bewölkt. Nach dem Frühstück usw. ging es vor allem wieder um eines, nämlich laufen. Das Wetter hielt und der Weg war meistens klar und ersichtlich (auch ohne Sonnenbrille). Wieder mischten sich hier Wald, Wiese und Flussbett ab. Ein kleines Highlite an diesem Tag war ein kleiner Pool, welcher von heissem Wasser Quellwasser gespeist wird. Dieser ist groß genug für 3 Personen.

Ein heisser Pool. Abgesehen von den Sandfliegen war es sehr schön, in einer heissen „Badewanne“ zu liegen!

Also schnell rein, kochen, wieder raus und schnell anziehen. Ihr wisst ja, die Sandfliegen. Es war aber sehr schön in dem warmen Wasser! Laufen hat hier einen weiteren Sinn bekommen. Denn dann kommen die hungrigen kleinen schwarzen Biester (Sandfliegen) einem nicht mehr hinterher. Teileweise können diese in großer Anzahl auftretend einem richtig auf den Keks gehen. Ein weiteres kleines Highlight war eine Behelfsbrücke bestehend aus 3 Drahtseilen. Fast wie im Kletterpark. Nur ohne Sicherung. Aber wozu auch? 

Drahtseilakt
Eine Brücke…
…und noch eine Brücke…
… und noch eine Brücke.

Ich passierte die ein oder andere Hütte und lief noch eine Abschnitt dieser Etappe weiter über den Kiwi Sattel bis zur Kiwi Hope Lodge. 

Kiwi Hope Lodge

Hier war richtig was los. 18 Betten, von welchen 3 oder 4 frei waren. Zur Nacht hin waren es nur noch 2 freie Betten. Es war nun Zeit für ganz wichtiges in einer entsprechenden Reihenfolge: Kochen, essen und schlafen. Der Trubel in der Hütte endete pünktlich mit dem Einbruch der Nacht. Um 20.25 Uhr wird es hier schon dunkel. Der Unterschied zu Anfang Februar, als es erst etwa um 21.30 Uhr dunkel wurde, ist definitiv spürbar.
Es ist tatsächlich sogar schon früher dunkel geworden. Um etwa 20 Uhr ist Sonnenuntergang und um 20.15 Uhr schon fast Nacht. Als ich dies schrieb, lag ich in meinem Zelt belagert von Sandfliegen. Sogar Kochen war nur im Zelt möglich. Mitlerweile sind diese kleinen schwarzen Blutsauger überall in Schaaren. Am frühen Nachmittag im Wald war es im Vergleich hierzu sehr angenehm. Der Start war sehr frustrierend. Ich muss es los werden. Mir ging es heute sowas von auf den Geist, dieses (gefühlt) tägliche nasse Füsse haben. Nun, und dieser Tag ging genau damit los. Der Weg von der Kiwi Hope Hut nach einer sehr durchschnittlichen Nacht am Morgen war über mehrere kleine Bäche und durch Graslandschaft. Und hier im Grass und Anfangs auch im Wald gab es sehr nasse und matschige Passagen. Ich hab da gerade gar keinen Bock mehr drauf. 

Matsch…
…und noch mehr Matsch
…und noch mehr Matsch.
Wollt ihr noch mehr … Matsch?

Dann hat man wieder ständig kleine Steinchen und Dreck in den Socken und im Schuh. Das verursacht schnell Löcher in den Socken und ein Paar kostet ja nur 15 Euro aufwärts. Gerade ist wieder ein paar Socken mit ersten Löchern versehen nach etwas mehr wie einer Woche tragen. Irgendwann hab ich meinen Groll besiegt und auch das Terrain wurde trockener. Meistens war er gut ersichtlich. Mir sind 2 Punkte eingefallen, während ich zu meinem Zielort Boyle Village lief. Erstens: Es ist Sonntag und meine Unterkunft schließt um 15 Uhr und ich würde es auf keinen Fall bis dahin schaffen. Zweitens: Ich kann im Outdoor Education Center zwar Essen bestellen, aber ich hätte es vorher machen sollen. Ich werde morgen herausfinden, ob ich noch was zusätzlich zu meinem Karton voll mit Essen bestellen kann. Wäre bei meinem aktuellem Apetit auch ganz gut. Ich werde aber von der letzten Sektion genug Proviant übrig haben. Überwiegend Couscous und Instant Kartoffelpüree und Rote Linsen. Es wird wohl sehr langweilig werden und teuer, aber meine Beine brauchen Pause und ich werde versuchen, einen Tag hier zu verbringen. Mein linker Fuss wird sich bedanken. Dieser war nicht mehr so glücklich über die letzten 6 Kilometer und beklagte sich mit leichten Schmerzen im Spannbereich. Meine Füsse allgemein sind sehr empfindlich mitlerweile. Vor allem abends spüre ich jeden Kilometer, den ich gelaufen bin. Gekocht wurde gleich zweimal heute und mit vollem Bauch und Ohropax in den Ohren konnte die Nacht nach erreichen von Boyle Village, kommen. Boyle Village ist ein sehr kleiner Ort mit sehr wenigen Einwohnern aber jede Menge Sandfliegen!

Das ist eine Sandfliege
Mein Blick, wenn ich mich im Zelt verkrieche wegen den Sandfliegen. Bitte auf die kleinen Punkte am Zelt achten. Tipp: Es sind viele!
Campingplatz Boyle Village
Wegmarkierung
Hinweisschilder für die Gegend mit Wegbeschreibung und die ungefähre Dauer und Distanz zu den einzelnen Zielorten
Baumstumpf
Sich gegenseitig halt geben…
Waldweg

Ein Kommentar zu „Step 21: Arthurs Pass

  1. Hallo Manu,

    danke für diese wunderschöne Etappe auf deiner Tour! Ich bin dabei auf deiner Reise und erlebe durch den Bericht deine Erlebnisse mit. Du hast Talent für das Schreiben und Fotografieren!

    Keep in touch!
    Declan

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