Meraner Toilettenweg… äh… Höhenweg

Tag 1: Hüttentour auf der Texelberggruppe, Meran.

Der Meraner Höhenweg 24

Nach viel harter Arbeit die letzten 7 Monate wurde es Zeit, etwas zu entspannen bei guter Alpenluft. Um 4 Uhr morgens war aufstehen angesagt. 5 Uhr war Treffpunkt in Owen/Teck beim Tobi. Nach der tropischen Nacht hatten wir beide zu wenig Schlaf. Es hatte morgens immernoch 23 Grad Außentemperatur. In der Wohnung waren es noch 26 Grad. Da sollte doch die gute Gebirgsluft gut tun?

Ein guter Start, Meraner Höhenweg 24
Volle Motivation, Meraner Höhenweg 24
Ein Wegweiser

Die Fahrt lief gut, mäßiger Verkehr auf der deutschen Autobahn. Österreich war auch ok, aber in Italien um Bozen hatten wir 45 Minuten Stau. Nschdem fadt gar nichts mehr ging, lief es plötzlich weiter als ob nichts war. Gut so, denn es waren nur noch 45 Kilometer.

Brücke auf dem Meraner Höhenweg
Typische Hütte zum einkehren auf dem Meraner Höhenweg

Wir kamen dann am Parkplatz der Hochmuthbahn im Dorf Tirol an, lösten unsere Tickets und rauf ging es mit der Seilbahn. Der Anstieg mit der Seilbahn war so anstrengend, das wir wir erstmal im Hochmuthhaus Kuchen und Kaffee brauchten. Wir befragten noch die Wirtin zum Wetter und unser Plan war dahin. Die gute Botschaft: Gewitter im Anmarsch. Es soll ab 16 Uhr Gewittern. Also sind wir den klassischen Meraner Höhenweg 24 entlang, welcher niedriger Verläuft, anstatt hoch zu den Spronser Seen zu gehen. Oben wäre es schlecht, wenn das Gewitter losgeht und wir ohne Schutz dastehen.

Geröll am Hang
Bio Kühe

Aber auch der normale Höhenweg war sehr gut, sehr schön und nicht ohne. Unser Tempo war normal, Pausen machten wir nur 3 an der Zahl und das Wetter kam, wie angekündigt. Aus dem Tal zur Lodner Hütter kam es runter. Und zwar richtig heftig. Es krachte Gewaltig über uns und wir fanden Zuflucht unter einem Felsvorsprung. Mitlerweile in Regenbekleidung warteten wir ab. Es hagelte auch leicht.

Das Gewitter kommt…
genau aus dem Tal, wo wir hin wollen
Mistwetter

Nach einer Weile nutzten wir ein Zeitfenster mit nur noch leichtem Regen, um die letzten 30 Minuten zur Nasereithütte zu laufen. Endlich im Trockenem blieben wir auch über Nacht dort, liesen es uns mit Speis und Trank gut gehen. Wir bekamen ein eigenes Zimmer, ein 8-Bett Zimmer und schliefen nach einem Schlummertrunk über 9 Stunden und wären gerne noch viel länger im Bett liegen geblieben.

Nasereithütte
Aussicht aus unserem Zimmer
Unser Zimmer

Achso. Warum der Titel? Weil hier überall Tempos und Toilettenpapier auf dem Weg rumliegt. Sowas in dieser Art habe ich noch nie gesehen. Ziemlich eklig. Sehr selber:

Toiletten-Wander-Weg

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