Tag 130 der Reise
Tag 55 Te Araroa
Boyle Village-Rokeby Hut-Anna Saddle-Waiau River-Waiau Saddle-Blue Lake Hut-Sabine Hut-St.Arnaud-Nelson

Es wurde mir immer wieder gesagt und die Wahrheit ist klein, Schwarz und beisst! Auch am nächsten Morgen wurde ich von Sandfliegen belagert. Als das Outdoor Education Center um 9 Uhr öffnete, stand ich mehr oder weniger schon vor der Türe. Mein Essenspaket war angekommen. Und ich kaufte dort zusätzlich 500 Gramm Käse und 3 Packungen Nussriegel als Ergänzung ein. Ich gönnte mir noch eine Dusche, um mal eine Grundreinigung durchzuführen und schon war ich wieder auf der Piste. Ich wollte mir doch eigentlich einen freien Tag gönnen?
Es kamen noch zwei Wanderer, vermutlich ein Paar, vorbei. Der Typ war erst der Zweite, seitdem ich hier den Te Araroa laufe, dessen seine Art und Weise, Gestik und Mimik mir so absolut gar nicht sympathisch waren. Ich konntr absolut nichts ij mir dazu anregen, ein Gespräch mit denen zu führen. Nach dem Duschen traf ich die beiden nochmals am Parkplatz. Sie unterhielten sich noch mit einem anderen Paar auf. Ich sah meine Chance, diese hinter mir zu lassen und passiertr die Vier Personen zügig.
Mein Ziel war es heute, weiter wie sie zu kommen. Ihr Ziel war die Boyle Flat Hut mit 12 Betten. Als ich dort ankam, fand es diese leer vor.


Schade! Diechätte ich gerne für mich alleine gehabt. Da es noch früh am Tag war, peilte ich die in 3,8 Kilometern Entfernung gelegene Hütte Rokeby Hut an. Diese ist sehr klein und hat lediglich 3 Betten.


Allgemein war es hier gut zu laufen. Am ersten Abschnitt dem Boyle River Fluss entlang, war es wie zur Zeit jeden Tag das Gleiche, was ich zu tun hatte. Folge der Linie am Boden. Damit meine ich den Weg/Pfad. Ich finde es echt genial. Auch wenn es hier wieder matschiger wurde und es allgemein mehr nasse Passagen zwischendurch auch im Wald gab, es war oft einfaches vor sich hin traben. Es wechselte mehr oder weniger zwischen Wald, Wiese und Flussüberquerungen ab. Nachdem ich der Boyle Flat Hütte einen kurzen Besuch abgestattet hatte, lief ich zur kleinen Minihütte Rokeby. Es war nur leichtes aber stetiges den Berg hinauf laufen. Das Tal ist noch Breit und der Sattel in der Ferne ist etwa 6 Kilometer entfernt. Dieser war aber nicht derjenige, den ich nächsten morgen besteigen sollte.

Anne Saddle ist seitlich zur rechten in 5 Kilometern Entfernung. Sollte kein sehr anspruchsvoller Weg sein, da es nur kurz vorher eine kurze Strecke steil den Berg hinauf gehen wird. Abends baute ich in der kleinen Hütte mein Innenzelt auf, um in aller Ruhe und ohne Sandfliegen, die restlichen Abendstunden geniesen zu können. Zuviele Sandfliegen gab es hier. Selbst bei fast vollständiger Bedeckung aller Körperstellen nerven diese kleinen Biester. Auch in der unfassbaren Anzahl, welches mit vielen Bissen und vielen toten Sandfliegen verbunden endete, sind Sandfliegen ein richtiges Übel. Das ist Krieg. Ich musste gestern so viele von den Biestern killen, daß es mir eigentlich leid tat. Aber deren Bisse jucken und es zwiebelt ein bischrn, wennsie beissen. Das i st inder Anzahl zuviel des Guten. Auch sind sie extrem penetrant wie keine andere Fliegenart die ich kenne. Also: Sie oder Ich.

Das Wetter soll am Dienstag, also Morgen, etwas schlechter werden. Darauf bin ich sehr gespannt. Etwas Nieselregen soll es geben und am Tag danach wieder besser. Aber zum Glück sind wir hier in den Alpen Neuseelands, wo sich das Wetter ständig ändern kann.
Die Nacht wäre ohne Fliegennetz nicht so gewesen, wie sie war. Nämlich bescheiden. Ich schlief zwar früh ein, wachte jedoch um Mitternacht wieder auf und war hellwach. Dazu kam der regelmäßig wiederkehrende Mister Maus, welcher mich auch ständig weckte. Und heute soll es 36 Kilometer weit gehen? Ich lag stundenlang wach. Morgends bekam ich aber doch noch eine Mütze voll Schlaf. Mein Start war trotz des frührn Starts eher langsam. Vielleicht lag es daran, daß ich die Leinsamen erst alle kauen musste? Mit den in Massen auftretenden Sandfliegen kam ich einigermaßen klar. Was fehlte noch für den guten Start in den Tag? Matsch und Wasser! Das kam aber schon nach etwa 100 Meter. Ich bin mit diesen Elementen mitlerweile wieder befreundet und somit machten mir die etwa 20 Fussbäder und Schlammkuren an diesem Tag nichts aus. Perfekt abgerundet wurde dieser Morgen mit der Überquerung von dem Sattel Anne Saddle.

Dieser war jedoch ein sehr kleiner Sattel mit lediglich 150 Metern Höhenunterschied. Hinter diesem Sattel erstreckte sich Grasland. Das Laufen machte mir hier sehr viel Spaß. Heute war ein Tag, an dem mir mal wieder und auf der Gefühlsebene bewußt wurde, wie sehr mir doch Familie und Freund fehlen. Das legte sich im Laufe des Tages. Und nun geschah es. Ich bin falsch gelaufen. Ich stelle hiermit einen neuen Rekord auf! Etwa 2,5 Kilometer. Unter der Kategorie Tagträumen folgte ich dem falschen Wanderpfad. Macht also mit zurück laufen 5 Kilometer. Nunja, ich nahm es gelassen. Eigentlich hätte mich schon der Anblick dieses Tales abschrecken müssen.


In den Bergen hiengen bedrohlich und fast abschreckend die Wolken. Leichten Nieselregen brachte dieses Tal auch noch mit sich. Alles in allem kein gutes Wanderwetter, dachte ich. Kurze Randbemerkung: Meine Sonnenbrille ist Geschichte. Mir muss sie wohl unbemerkt aus der Tasche gerutscht sein während einer Pause. Damit ist die Brille nach dem Tripod und meinem Titan- löffel/gabel der dritte Gegenstand, welchen ich verloren habe.

Richtung Abend querte ich noch einmal den Fluß Waiau, um einen guten Ort zum Zelten zu finden. Dabei traf ich 2 Jäger. Sie wollten noch ein Reh schießen. Es war am Abend und in der Nacht kein Schuß zu hören.
Der nächste Tag versprach etwas besseres Wetter. Es sollten eine Etappe mit 22 Kilometer Distanz werden und bei guter Wetterlage wollte ich den Waiau Pass überqueren. Es sollte etwa 1000 Höhenmeter hinauf gehen. Die beiden Tage nach Mittwoch werden wohl regnerisch. Also galt es, daß Zeitfenster mit gutem Wetter zu nutzen.
Die Nacht war ruhig und ich wurde auch nicht mit einem Reh verwechselt. Es war jedoch alles nass. Nachts nieselte es noch etwas. Bis in den Morgen hinein verzogen sich die Wolken. Es wurde ein prächtiger sonniger Tag. Ich frühstückte früh, packte meine Sachen und sagte 1 Millionen Sandfliegen „Thank you and good bye“.

Leider gab es unter diesen armen Biestern mal wieder unzählige Opfer zu verzeichnen. Wie war das mit dem Frühstück? Was hätten sie gerne heute? Natürlich erst einmal nasse Schuhe bitte. 20 Meter durch den knietiefen und eiskalten Fluss am Morgen und zurück auf dem Pfad angekommen, schaltete ich sofort in den 6. Gang und erreichte eine hohe Laufgeschwindigkeit. Ich hatte ja aufgrund des etwa 5 Kilometer langen Umwegs ein Defizit und heute musste ich noch den 1830 Meter hohen Waiau Sattel bezwingen. Bis auf wenige Stellen war es überwiegend eben zu Beginn des Tales. Ich sag dazu mal: Wie immer!

Dieses Tal ist etwa 14 Kilometer lang. Ich traf nach kurzer Zeit die ersten Wanderer und durch die Unterhaltung mit diesen wurde mir schnell klar, daß es oder besser gesagt Ich sehr gut laufen würde und ich die Blue Lake Hütte zum Abend hin erreichen würde. Wie immer verengte sich das Tal je weiter man hinein läuft.

Und irgendwann beginnt auch die Steigung sich langsam aber sicher zu erhöhen. Dieser Sattel hatte heute zu bieten: Extreme Steigung, klettern bzw. auf allen Vieren hoch, Felsen und Geröll und einen sehr steilen Abstieg zum Teil auf einer Geröllhalde.


Mein Rucksack wurde zum Glück wieder leichter, was es einfacher machte, zu laufen. Ab heute kam jedoch ein weiterer, größerer und negativ behafteter Faktor ins Spiel. Die Worte hallten schon seit Tagen durch meinen Kopf. Es hat einen Namen. Der Verschleiß! Mir ist speziell in den Sektionen seit meiner Pause in Christchurch aufgefallen, daß nicht mehr alles in einem Zustand wie zu Beginn der Reise ist. Da ist der Rucksack, welcher erste Ermüdungserscheinungen aufzeigt. Der Rechte Schultergurt lockert sich permanent. Ein kurzer Riss klafft an der Rückseite und an einem Hüfthalter zeigt sich auch eine erste Ermüdung an jedoch unbedeutender Stelle. Meine Socken brauche ich euch ja nicht zu erwähnen. Meinen Löffel und meine Sonnenbrille habe ich ja verloren. Nun zum tragischten Punkt. Die Schuhe. Sie hatten ja schon in ihrer Struktur erste Löcher aber das Skelett war noch in Ordnung. Das war vor fast 2 Wochen. Während ich also den Waiau Pass hochkrabbelte bemerkte ich, daß am linken Schuh der erste Halter zur Sohle hin abgerissen war. Die Schuhe wurden nur noch vom Skellet zusammen gehalten. Allerdings bin ich noch 50 Kilometer weit weg von der nächsten Straße. Im allerschlimmsten Fall könnt es so kommen, daß ich einen Schuh nicht mal mehr provisorisch repariert tragen könnte. Und hier Barfuss laufen geht teilweise nicht. Dies trübte jedoch meine Laune an diesem Sonnentag aber nichtcund meine positiven Gedanken sollten die Schuhe zusammenhalten. Der Pass war jedenfalls sehr steil. Oben hatte man als Belohnung eine geniale Aussicht auf das was hinter einem liegt und auf das was kommt. Und was für eine Belohnungdas ist. Gigantisch, der Anblick!






Der Abstieg über die Geröllhalde hinunter war ganz ok und der Weg zur Blue Lake Hütte führte mich am See Lake Constance vorbei und hinter diesem hinab zur Blue Lake Hütte.

Diese liegt am Blue Lake, welcher das wohl natürlichste und klarste Süßwassergebilde auf der Welt ist. Angeliche über 80 Meter weit soll man unter Wasser sehen können. Das kommt fast an destilliertes Wasser ran! Der See ist den Maori, den Neuseeländischen Ureinwohnern heilig. Darum ist baden,waschen und reinpinkeln nicht gestattet.



Für mich galt es zu entscheiden, wie es denn nun weiter geht. Am nächsten Tag soll es nochmals so einen krassen Pass hoch gehen. In Anbetracht der Umstände entschied ich aber, einen anderen Weg ohne Pass zu laufen, was zum Glück möglich war. Es wird flach bleiben, ich werde wohl eine angenehmere Strecke laufen, als über den Pass und werde übermorgen am Nachmittag nach St. Arnaud kommen. Dort bleibe ich eine Nacht, werde meine Essensration für weitere 8 Tage und der eigentlich letzten Etappe für mich einpacken und in die nächste Stadt per Anhalter fahren. Die Tragweite der kaputten Schuhe geht so weit, daß ich ein vorzeitiges Ende nicht ausschließen kann. Schuhe kosten hier schnell 150 Euro. Dazu kommen die üblichen Ausgaben wie Unterkunft und sonstiges. Ich muss euch an dieser Stelle mitteilen, daß mein Budget bis auf den letzten Cent schon ausgereizt ist. Somit steh ich vor einem etwas größerem Problem. Außerdem braucht mein linker Fuss unbedingt Pause. Die Sehne bzw. der Spannbereich rechtsseitig am linken Fusd schmerzt jeden Tag. Es wurde nicht schlimmer, aber ich denke es handelt sich hier um eine Überlastung. Meine Flüge sind auch gebucht. Somit habe ich kein großes Zeitfenster, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Unter Umständen muss ich auch wieder nach Christchurch, um Schuhe zu finden, welche geeignet sind zum Wandern. Die Aussicht ist also eher schlecht im Moment. Es wird sich aber noch zeigen. Um es auf den Punkt zu bringen, mir geht es schon seit dem Start nicht mehr um das Beenden der Wanderung, mir oder jemanden was beweisen was ich kann oder mich als jemand zu bezeichnen, der zum Ende kam. Ich hatte bisher wirklich sehr meinen Spass und Freude an der Sache, wenn es jetzt aber 1 Woche früher zu Ende geht, ist das auch nicht so schlimm. Jetzt gilt aber, nach St. Arnaud zu wandern.

Die Nacht war in dieser Hütte im Bereich der Nelson Lakes National Park ganz okey. Hauptsache trocken ist mir zur Zeit lieber als draussen im Zelt. Ich lief den Fluss Sabine River entlang. Erst schaute ich mir nochmal bei unerwartetem Sonnenschein den See Blue Lake an. Sehr interessanter See. Die Sichtweite unter Wasser kommt unter normalen Umständen knapp an die von destilliertem Wasser. Das sind etwa 80 Meter. Das Wasser ist also Lupenrein! Und es schmeckt! Hier ging das Spiel „Laufe durch das Tal“ wieder von vorne los. Und auch dieses mal, es ist ja ein anderes, versetzt es mich immer wieder ins staunen. Der Fluss formt sich seinen Weg durch sein Tal. Gewaltige kräfte sind hier zu Werke gegangen. Morgens meinte eine Frau, daß seit einem Sturm oder sogar dem letzten Erdbeben hier einiges passierte. Und tatsächlich konnte man sehen, daß der ein oder andere Baum mit noch grünen Blättern im Flussbett lag oder auch umgeknickt am Ufer entlang.

Teilweise lagen hier im Flusstal einige Hausgroße Felsbrocken rum.

Auch herrscht hier in einigen Bereichen Lawinengefahr (im Winter). Die gefährdeten Bereiche sind gekennzeichnet.

Noch einmal zurück zu dieser Frau. Sie erzählte mir von Schneefall im Sommer auf einer Hütte in 1500 Metern Höhe. Über Nacht schneite es wohl 1 Meter Schnee. So extrem kann das Wetter wohl sein. Die Antarktis grüßt auch im Sommer hin und wieder.
Erster Abschnitt waren 7 Kilometer das Tal hinab zur West Sabine Hut. Leute, was soll ich euch hier sagen? Es ist oft derselbe Ablauf aber nicht dasselbe Tal. Es ging hinab, daß Tal wurde breiter und viele Bereiche Wald galt es zu durschreiten. Jedenfalls war dieser Abschnitt und der kommende zu Sabine Hut ziemlich einfach. Die Schuhe hielten durch. Ansonsten hatte ich meine Blessuren und lief es relativ locker ab. Über den Pass wäre es vermutlich etwas anders gelaufen.

Ich musste doch noch einen mäßigen Höhenunterschied auf dem Speargrass Track hochlaufen. Unterwegs sah ich immense Zerstörung von Wald- und Hangbereichen. Ich vermute, es war das letzte Erdbeben. Es sah aus, als ob der Boden kutzzeitig flüssig wurde und etwas den Hang hinabrutschte und die Bäume wie Mikadostäbchen übereinander lagen.


Hier gab es auch einige kleine Umwege zu laufen. Es mussten auf den zerstörten Passagen erst wieder neue Wege angelegt werden. Das war schon heftig zu sehen! Schlußendlich kam ich an einem Parkplatz an. Hier habe ich rin deutsches Paar quasi genötigt, much etwa 7 Kilometer mit in die Ortschaft St. Arnaud zu nehmen. Auch hier habe ich mir laufen an Straße gespart.


In St. Arnaud lief alles wie erwartet. Meine Post mit Essen war da, ich übernachtete eine Nacht in der Travers and Sabine Lodge und ich traf Frank und Suza wieder. War ziemlich entspannt und wir hatten eine gute Zeit zusammen. Es war toll, wieder in einem Bett zu schlafen und eine heisse Dusche zu haben. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Nelson. Das Wetter war durchwachsen. Frank und Suza standen auf der anderen Seite der Straße und wollten in die nächste Sektion. Ich bekam den ersten Lift ab. Zwei Frauen nahmen mich etwa 30 Kilometer mit bis zur Kreuzung zweier Highways. Hier, mitten im Nirgendwo hielt ich den Daumen raus um weitere 93 Kilometer nach Nelson zu kommen. Nach 10 Minuten fuhr ein LKW auf den Parkplatz und ein weitere Backpacker kam dazu mit dem selben Ziel. Adrien, ein Franzose und ich bekamen zusammen eine Mitfahrgelegenheit nach Nelson. Hier teilten wir uns auch ein Zimmer. Klein und mit Stockbett und Waschbecken und mit 21 Dollar die Nacht einigermaßen günstig. Nun muß ich leider sagen, daß meine Wanderung auf dem Te Araroa vorbei ist. Zuviel Geld hat Neuseeland verschlungen. Ich suchte in Nelson nach günstigen Schuhen und fand auch welche für 60 Dollar. Diese Schuhe sind auch zum Wandern geeignet aber ich werde diese nicht einem Härtetest unterziehen. Ich will noch ein paar kurze Wanderungen machen, auch in Asien. Somit werde es dann herausfinden, was diese Schuhe taugen. Schuhe, wie ich sie gerne wollte, hätten 140 Dollar (100 Euro) aufwärts gekostet. Zuviel im Moment. Bis ich wieder nach Deutschland komme, habe ich aber schon noch genug Geld.


Nelson ist eine interessante Stadt. Die City ist sehr auf Tourismus ausgelegt. Hier kann man gut shoppen und ausgehen. Aber komischerweise war in der City nichts los. Die Bars und Restaurants waren überwiegend leer. Lediglich zur Mittagszeit war viel los in den Straßen. Ich habe mir einige Parks angeschaut, gut gekocht und gegessen und nach 4 Tagen war es an der Zeit, Nelson zu verlassen. Hier war mir persönlich zu wenig los. Achso, warum die Bars und alles leer stehen hängt eventuell mit den astronomischen Preisen zusammen. Ein Bier, 0,5 Liter gibt es im Schnitt ab etwa 10 Dollar was 7,50 Euro sind. Kein Wunder also. Essen gehen macht auch eher Arm als satt. Ich habe genug zu essen. Im St. Arnaud habe ich ja meinen Rucksack aufgefüllt mit meinen an mich gesendeten Lebensmittel. Das schlechte daran ist lediglich, daß ich diese Art von Essen nicht mehr sehen kann. Mit etwas Gemüse verfeinert schmeckt jedoch CousCous mit Linsen, Kartoffelpüreepulver und anderes einigermaßen. Es gibt aber besseres. Ich werde wohl nicht viel anderes essen, solange ich hier seien werde und in Australien wird es denke ich nicht viel besser. Ich freue mich schon sehr auf Thailand und Asien, auf Strände und Essen! Das ist jedoch noch ein paar Wochen hin.
Ich habe Nelson mitlerweile hinter mir gelassen und bin nach Wellington über die Cook Strait mit der Fähre. Ich hätte gerne noch die ein oder andere Wanderung gemacht in den Bergen südlich von Nelson. Allerdings habe ich immernoch die Beschwerden an den Fusssohlen und am Spann des linken Fußes. Hohe Belastungen werde ich erstmal weiterhin vermeiden. Ich werde mit Wellington anschauen und eventuell hier in Richtung Norden wandern. Das steht aber noch nicht fest. Der Flughafen war aufgrund eines Nebels am Tag meiner Ankunft geschlossen. Ich fand nach etwas suchen noch ein Bett in einem Hostel mit sehr schlechten Bewertungen. Ich finde es aber gar nicht so schlecht. In ein paar Tagen gehts weiter. Davor treffe ich mich noch mit einer alten Freundin, Yvonne. Sie zählte zu meinen besten Freunden in der Zeit, welche ich in Australien mit Work and Travel 2009/2010 verbrachte.



Hi Manu !!
Wieder einmal ein grandioser Bericht mit noch besseren Bildern !! Lesen diesen wie einen spannenden Thriller . Gute Besserung für Deinen Fuß .
Viele Grüßße aus Notzingen d Walle mit Fraule !!!!!!!!!!!!!
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Hallo Manu,
wieder ein superblog. Ich habe durch Dich soviel erlebt und gelernt, über Thailand, Tasmanien und Neuseeland! Über Land und Menschen.
Schau das dein Fuß wieder gesund wird!!!
Ich studiere jeden deiner Blogs und freu mich jetzt auf Thailand, Asien und Strände. Ich bin dabei, wenn es heißt go for it ! travel!!!
Bleib in Verbindung!
Viele herzliche Grüße nach Neuseeland!
Gute Genesung für deinen Fuß. Manu!!!
Declan
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